| Pascal Prozess: Freisprüche für alle Angeklagten |
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| Samstag, 08. September 2007 | |
Saarbrücken (carechild) - Gestern ging einer der aufwendigsten Kindermordprozesse nach mehr als dreijähriger Dauer zu Ende - mit Freisprüchen fünfter Klasse aus Mangel an Beweisen für alle 12 Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft hat Revision angekündigt.
Den Angeklagten wurde vorgeworfen, gemeinschaftlich - teilweise durch Unterlassen- den damals fünfjährigen Pascal sexuell missbraucht und anschliessend ermordet zu haben.
Verurteilt wurde gestern lediglich die Hauptangeklagte Christa W. die in der berüchtigten "Tosa-Klause" mit Drogen gehandelt haben soll. Dafür erhielt sie eine Bewährungsstrafe von einem Jahr. Vom Mordvorwurf wurde auch sie freigesprochen. Vor sechs Jahren wurde Pascal, davon ist die Staatsanwaltschaft überzeugt, von den Angeklagten Kinderschändern um Christa W. brutal missbraucht und anschliessend mit einem Kissen erstickt. Die Verhandlung dauerte mehr als 150 Tage, in ihr wurden fast 300 Zeugen gehört. 4 der Angeklagten hatten in einem frühen Stadium des Prozesses Geständnisse abgelegt, diese aber vor Gericht widerrufen. Sie sollen angeblich von Ermittlungsbeamten unter Druck gesetzt worden sein. Einigen Angeklagten wurden zudem weitere Missbrauchstaten zur Last gelegt - aber ebenfalls nicht abgeurteilt. So bleibt vorerst ein Freipsruch fünfter Klasse - bis zum Revisionsverfahren. Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(8)
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Als ich diese Vollpfosten im TV gesehen habe, hätte ich kotzen können! So ein debiles, asoziales Scheißpack!!! Die Verteidigung hat angst vor Racheakten gegen die "Mandanten"!!! Och!!!!
Dazu kann ich nur eins sagen, Volksauslieferung!
Wäre dies mein Kind passiert, wüsste ich was ich mit jedem einzelnen machen würde.
@Redaktion: Ihr Artikel dazu ist diesmal vergleichsweise nüchtern ausgefallen. Für alle Nicht-Informierten:
Pascal verschwand am 30. September 2001 mit seinem Fahrrad in Saarbrücken-Burbach. Er soll mit Süßigkeiten in die nahe gelegene «Tosa-Klause» gelockt und von vier Männern vergewaltigt worden sein. Einer der Täter soll gemeinsam mit der Wirtin der Aushilfe Andrea M. befohlen haben, das schreiende Kind mit einem Kissen ruhig zu stellen. Kneipenwirtin Christa W. verlangte für die Vergewaltigungen nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft jeweils 20 Mark. Sie soll den Missbrauch gefilmt und fotografiert haben. Nach Aussage ihres Anwalts bestreitet die Wirtin sämtliche Vorwürfe Aushilfe Andrea M. hatte die Tötung zunächst gestanden, später aber ihre Aussage widerrufen. Für sie hatte Oberstaatsanwalt Josef Pattar eine Haftstrafe von 14 Jahren und neun Monaten gefordert und eine Unterbringung in der Psychiatrie beantragt. Andrea M. und Dieter S. sollen die Leiche des Kindes in einen blauen Müllsack gelegt und gemeinsam mit der Wirtin zu einer Kiesgrube im nahe gelegenen Forbach (Frankreich) gebracht haben. Sie wurde bei den Suchaktionen nicht gefunden. Die Wirtin war zeitweise Vormund von Andrea M. und Pflegemutter von deren 1995 geborenem Sohn. Dieser hatte Anfang 2002 das Verfahren ins Rollen gebracht, nachdem seine Betreuer bei ihm sexuellen Missbrauch vermutet hatten. Einigen Angeklagten wurde auch Kindesmissbrauch an diesem Jungen und einem zehnjährigen Mädchen vorgeworfen. (AP/dpa/ddp) ALL DAS REICHT NACH DEUTSCHEM "RECHT" NICHT AUS; UM DIESE KREATUREN WEGZUSPERREN???? DEUTSCHLAND IST EINE LOBBY FÜR KINDERFICKER; GLEICH AN ZWEITER STELLE NACH PORTUGAL!!! WANN WACHEN UNSERE POLITIKER ENDLICH AUF UND ÄNDERN DAS?!?!
Ich kann nur hoffen, dass der BGH dieses grandiose Fehlurteil aufhebt. Mir dreht es schier den Magen um, dass diese Leute wieder frei rumlaufen dürfen und sich am Ende noch neue Opfer suchen. Auch wenn es im Zweifel für den Angeklagten heißt, ich begreife nicht, wo denn da noch Zweifel sind. Und darf man ein Geständnis, das widerrufen wurde, tatsächlich unberücksichtigt lassen? Das kann doch alles nicht wahr sein.
Als ich dieses "Pack" in der Zeitung sah war mir alles klar: dieses arme Kind mußte so leiden nur weil Schweine wie diese sich, natürlich völlig betrunken und nicht mehr Herr ihrer Sinne, über dieses Kind hergemacht haben.
Ich kann nur meiner Tochter zustimmen, die meinte: Mama, keine Angst- die kommen 100 % in die Hölle. Wenn es die gibt dann hoffe ich dies !!!!
Das darf nicht wahr sein,dieses "Urteil" ist eine SCHANDE für ganz Deutschland.Ich bin tief betroffen...denn
ich habe Pascal als Baby gekannt,was soll ich dazu noch sagen,es ist verdammt ungerecht,warum nimmt das deutsche Volk diese Urteil einfach so hin,warum geht keiner auf die Strasse und schreit sich den Ärger raus aus der Brust...???
Das frage ich mich schon lange, warum es noch keinen Volksaufstand gegeben hat; ich wäre sofort dabei; wenn ich schon diese eklige Visage der Kneipenwirtin sehe, habe ich das Gefühl ununterbrochen reinschlagen zu müssen. In solchen Fällen (wie bei Pascal und allen anderen misshandelten und missbrauchten Kindern) neige ich schon zu Selbstjustiz.
Der Fall Pascal hat mich ganz besonders berührt. Zum einen, weil er noch nicht gefunden wurde und zum anderen, weil es keine Eltern mehr gibt die nach ihm suchen um ihm eine würdige Bestattung zu ermöglichen. Für ihn selbst wünsche ich mir, dass er tot ist, denn der Gedanke, dass er "verkauft" wurde und weiterhin von bestialischen Kreaturen missbraucht wird, ist unerträglich.
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