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Kind angefahren und missbraucht: Ein Urteil wie Donnerhall Drucken
Dienstag, 25. August 2009
Kind angefahren und missbraucht: Ein Urteil wie DonnerhallBielefeld (carechild) - Björn P. fuhr ein 13 jähriges Kind absichtlich mit dem Auto an um es zu missbrauchen. Dafür fiel für ihn nun der finale Vorhang vor Gericht. Sein Richter fand mehr als deutliche Worte für ihn und ein noch deutlicheres Urteil. Ein Urteil wie Donnerhall.


Björn P. (31) ist schuldig ohne jeden Zweifel des Gerichts. Er hat ein 13 jähriges Mädchen am Ostermontag absichtlich mit seinem Auto angefahren um die Schülerin anschliessend zu vergewaltigen. Er hat sein Opfer bewusst ausgewählt und auch erkannt, dass es ein Kind war. Nur durch Zufall überlebte die Schülerin, mit Kieferbruch und Schädelhirntrauma. Er  lud das schwer verletzte Mädchen  in sein Auto und fuhr an einen abgelegenen Feldweg. Dort vergewaltigte er sie, schlug sie zudem auch noch immer und immer wieder, weil ihn dies sexuell erregte. Das Mädchen überlebte schwer verletzt und wird für den Rest ihres Lebens mit den Folgen kämpfen müssen.

Selten hört man von einem Richter so deutliche und ehrliche  Worte für ein so abscheuliches Verbrechen. Die Worte des Vorsitzenden Richters Reinhard Kollmeyer klingen wie Donnerhall im Gerichtssaal. Besonders schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes, gefährliche Körperverletzung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung. Ein Monster sei der Angeklagte, mit einer besonders rohen, menschenverachtenden Gesinnung. "Reue haben wir keine entdecken können", so Kollmeyer. P. zeigte während des gesamten Prozesses keine Regung, sagte, mit Ausnahme eines von einem Zettel abgelesenen Teilgeständnisses zu Prozessbeginn, kein Wort.

In der Tat ist es schon erstaunlich zu welchen Widerwärtigkeiten die Bestie Mensch im Stande ist. Was Björn P.-getan hat, sticht als besonders hinterhältig aus den Widerwärtigkeiten nur noch etwas hervor.

Die Versuche seines Verteidigers wenigstens ein wenig mildernde Umstände zu erreichen wirkten hilflos. Die Tat sei nicht geplant gewesen. Das Gericht glaubt ihm kein Wort. "Das ist Quatsch", so der Richter.

P. galt als hilfsbereit und unauffällig. Nicht nur die Staatsanwältin fragt sich da, wie ein solcher Mensch so kaltschnäuzig und emotionslos sein könne.

Björn P. wurde zu 10 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt.




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Kommentare (2)add
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Sehr gut
geschrieben von Andreas, 18.09.2009
Endlich mal einer, der die fast volle Ladung vor Gericht kassiert. Ich bin für die Einführung der Todesstrafe, damit könnten die Täter nach der Entlassung nicht wieder auf die Menschheit losgehen. Sexualtäter(innen) sollten bei einem Strafzusammenzug mit so vielen Anklagen hingerichtet werden. Kurz und schmerzlos erschießen, dann verbrennen und die Asche den verbliebenen Angehörigen geben. Spart dem Staat sehr viel Geld im Vergleich zu den Kosten einer 10jährigen Haft.
Zu wenig
geschrieben von Monty, 12.03.2010
Ich kann mich der Meinung von Andreas nicht ganz anschließen. Ich bin der Meinung für die schwere der Tat und dem Leid, dass das Opfer hier trägt und bei weitem länger als 11 Jahre, ist die Strafe zu gering. Aber ich würde mich nicht für die Tötung eines Menschen aussprechen. Er sollte die Möglichkeit bekommen sich mit seiner Tat auseinander zu setzen in der Hoffnung, das ihm bewusst wird warum er im Knast ist und was er einem Menschen angetan hat.
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busy
 
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