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Ehemaliger Vorsitzender des Kinderschutzbundes wegen Kinderpornographie verurteilt Drucken
Mittwoch, 06. Februar 2008
Ehemaliger Vorsitzender des Kinderschutzbundes wegen Kinderpornographie verurteiltUlm (carechild) - Ein fast 80 jähriger Soziologieprofessor und früherer Vorsitzender des Kinderschutzbundes in der Region Ulm wurde wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornographie rechtskräftig per Strafbefehl verurteilt. Er hatte den Strafbefehl akzeptiert um eine öffentliche Verhandlung zu vermeiden.




Unbestätigten Medienberichten zu Folge wurde er wegen Besitzes und Verbreitung von ca. 100 kinderpornografischen Bildern zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft machte keine weiteren Angaben über die Höhe des Strafbefehls und die weiteren Umstände.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte dazu lediglich, dass das Verfahren rechtskräftig abgeschlossen sei.

Der Kinderschutzbund teilte mit, dass der Mann bereits Anfang Januar sein Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hätte. Er war 20 Jahre lang, bis 1996, Vorsitzender des Kinderschutzbundes Ulm/Neu-Ulm und danach Ehrenvorsitzender.

Während seiner Vorstandszeit hatte er die "Kontaktstelle gegen Gewalt an Kindern" eingerichtet und den "begleiteten Umgang" bei streitigen Sorgerechtssachen entwickelt. Dieses Instrument ist heute Bestandteil des bürgerlichen Gesetzbuches.

Der Kinderschutzbund bezeichnete den Vorfall als "grauenhaft" und wies darauf hin, dass der Mann im Zusammenhang mit seiner Arbeit keinen Kontakt zu Kindern hatte.



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Kommentare (5)add
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geschrieben von Muggelchen, 06.02.2008
das ist fast unvorstellbar, jemand der sich 20 Jahre oder sogar noch länger für die Rechte von Kindern eingesetzt hat.

Klar hat er den Strafbefehl akzeptiert. Warum sollte er das in dem Alter auch noch ausfechten?
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geschrieben von Jo Mann, 06.02.2008
Sehr anständig das hier der Name nicht erwähnt wird. Es reicht auch so.
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geschrieben von Frank Furelli, 06.02.2008
Dem kann ich mich nur anschliessen obwohl ich sonst gern die Namen erfahre.
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geschrieben von Karsten Reitmann, 06.02.2008
Ich bin sprachlos. Aber warum sollte es bei so grossen Organisationen nicht auch schwarze Schafe geben. Die gibts schliesslich überall.
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geschrieben von geseki, 06.02.2008
pädophile suchen sich meistens Berufe oder Aktionen in Zusammenarbeit mit Kindern aus, nur sieht dies selten jemand so :(
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