| 3 Jahre Haft für Riekofener Kinderschänder-Pfarrer |
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| Donnerstag, 13. März 2008 | |
Regensburg (carechild) - Der Riekofener Kinderschänder-Pfarrer Peter K. wurde zu einer Haftstrafe von 3 Jahren im Massregelvollzug verurteilt. Wegen einer Persönlichkeitsstörung war dieser nur eingeschränkt schuldfähig.
Jahrelang hat Pfarrer Peter K. Ministranten missbraucht. Nach seiner ersten Verurteilung wurde er zunächst von der Kirche in der Altenpflege eingesetzt. Nach dem dubiosen Schreiben eines "Psychotherapeuten", der Peter K. eine wundersame Heilung attestierte, setzte ihn der Regensburger Bischof Müller leichtfertig wieder in der Seelsorge ein und betraute ihn sogar mit der Jugendarbeit.
Peter K. wurde umgehend rückfällig, flog auf und wurde verhaftet. Heute wurde er dafür verurteilt. Zu milden 3 Jahren Haft im Massregelvollzug -sprich Psychiatrie- wegen einer Persönlichkeitsstörung. Ein Gutachter bezeichnete das Rückfallrisiko als hoch. Einer der Gründe für das milde Urteil war sein umfassendes Geständnis zu Beginn der Verhandlung. Dies ersparte den Opfern eine erneut traumatisierende Aussage. Bischof Müller wäscht seine Hände weiterhin in Unschuld . Ein Sprecher des Bistums sagte, man habe sich auf das Gutachten verlassen. Dabei heisst es doch "Du sollst nicht lügen". Es gab kein Gutachten, sondern lediglich ein Schreiben des Psychotherapeuten. Dies war die einzige Grundlage um einen Pädophilen Pfarrer wieder auf Kinder loszulassen und niemanden über die drohende Gefahr zu informieren. Der Scharlatan, der Peter K. die Heilung attestierte sah sich vor Gericht heftigsten Angriffen ausgesetzt. Ein echter Sachverständiger, der bereits im Jahr 2000 bei Peter K. Kernpädophilie nebst Persönlichkeitsstörung festgestellt hat, sprach von Fehldiagnose. "Wenn jemand Kopfschmerzen hat, kann man ihn nicht auf Fusspilz behandeln", so Gutachter Ottermann, ärztlicher Direktor der straubinger Forensik. Das kann man aber nur wissen, wenn man das Gutachten von Otterman gelesen hätte. Hat der Scharlatan aber nicht. So wurde profundes Halbwissen letztendlich mit Fachunkenntnis gepaart. Bischof Müller weigert sich bis heute sich bei den Opfern zu entschuldigen. Dabei hätte er allen Grund dazu. Mehr zu diesem Thema Riekofener Kinderschänder-Pfarrer wird angeklagt Bischof Müller - der Pontius Pilatus von Regensburg Video: Pressekonferenz mit Bischof Gerhard Ludwig Müller (Reuters) Wegen Kindesmissbrauch verurteilter Kaplan wird Pfarrer RTL-Nachrichten (Video) Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
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Natürlich weigert sich deer Bischof, sich zu entschuldigen, denn das wäre ja gleichzeitig ein Eingeständnis, einen Kinderschänder gedeckt zu haben. Und das darf ja nicht sein. Die Kirche sollte einmal ihre Position grundsätzlich überdenken und wenn sie schon dabei ist, "Gebote" neu zu formulieren, könnte sie auch hinzufügen: "Du sollst keine Kinder missbrauchen" !!! :(
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