| Euoparat besorgt über Sterilisierung von Sexualstraftätern in Tschechien |
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| Donnerstag, 26. Juli 2007 | |
Straßbourg (carechild) - Der Europarat in Straßbourg äusserte sich besorgt über die in Tschechien geübte Praxis, Sexualstraftäter in der Psychiatrie zu sterilisieren. Das Anti-Folter Komitee hätte "erhebliche Bedenken" gegen dieses Vorgehen, wegen sehr begrenzter Wahlmöglichkeiten der Sexualstraftäter.
"Erhebliche Zweifel" ob diese Art von Eingriffen an Inhaftierten vorgenommen werden soll, denen bei Weigerung eine dauerhafte Unterbringung drohe und die kaum Wahlmöglichkeiten hätten, äusserte das Anti-Folter-Komitee in einem am Freitag vorgelegten Bericht.
Die inhaftierten Sexualstraftäter hätten keine Möglichkeit sich an unabhängige, ausserhalb der psychiatrischen Klinik befindliche, Stellen zu wenden um sich beraten zu lassen. Zwar müssen sie vor einem Eingriff ihre Einwilligung geben, jedoch sei fraglich ob dies nicht unter erheblichem Druck geschehe. Die Regierung in Prag reagierte sofort mit einer Stellungnahme. Demnach seien zwischen 2000 und 2006 lediglich 50 Sterilisationen durch Operation vorgenommen worden. Weitere 300 Sexualstraftäter seien mit triebhemmenden Medikamenten behandelt worden, der chemischen Sterilisation. Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(1)
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Achja die Ärmsten. Dabei ist die "Tschechenlösung" nicht die schlechteste. Differenzieren die eigentlich ob das überhaupt etwas bringen kann? Sexualstraftäter ist doch nicht gleich Sexualstraftäter. Ich könnte mir vorstellen, dass bei einigen Taten der Sexualtrieb eigentlich gar keine grosse Rolle spielt. Wenn es um Machtausübung und Kontrolle geht z.B.
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