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USA - Second Life Betreiber reagieren auf Vorwürfe Drucken
Freitag, 11. Mai 2007
secondlife2.jpgSan Franzisko (carechild) - Die Betreiber von Second Life, Linden Labs, geben eine Stellungnahme zu den jüngst gefundenen Kinderpornos und Darstellungen von Kindesmissbrauch ab. CareChild veröffentlicht die vollständige deutsche Übersetzung.


Stellungnahme von Robin Linden, Betreiber von Second Life am 09.05.2007

Übersetzung aus dem englischen ohne Gewähr für Richtigkeit:


Am Donnerstag, 3. Mai wurden wir vom Deutschen Fernsehen, der ARD, kontaktiert, die uns Screenshots von 2 Avataren vorlegten (ein Avatar stellte einen Erwachsenen dar, der andere ein Kind) die sexuelle Handlungen vornahmen. Unsere Ermittlungen haben die Identität der Second Life Benutzer aufgedeckt, ein 54 Jahre alter Mann und eine 27 Jahre alte Frau. Beide wurden sofort von Second Life verbannt.

In einem nachfolgenden Interview für die ARD Sendung "Report Mainz" am Freitag, 4. Mai 2007 welche am Montag ausgestrahlt wurde, präsentierte uns der Reporter Fotografien, die er nach eigenen Angaben bei Second Life gefunden hat und auf denen sexuelle Handlungen an Kindern zu sehen waren.

Die ARD berichtete, dass sie die Bilder der Staatsanwaltschaft in Halle, Deutschland übermittelt habe. Linden Lab hat von sich aus versucht die deutsche Behörde zu kontaktieren (so wie es CareChild immer praktiziert, sobald Kinderpornografie auftaucht) hat jedoch noch keinerlei Reaktion der zuständigen Stellen erhalten.

Trotz Nachfrage hat weder die ARD noch irgendeine zuständige mitgeteilt wo die in Frage stehenden Bilder bei Second Life zu finden sind und wir waren nicht in der Lage diese selbständig zu lokalisieren. Es gibt keine weiteren Details über die Bilder oder die mögliche Strafermittlung über die in der deutschen Presse berichtet wurde, die uns zu diesem Zeitpunkt bekannt gewesen wären.

Linden Lab´s Standpunkt in Sachen Kinderpornografie
Linden Lab hat absolut "Null Toleranz" für die Darstellung von Kinderpornografie innerhalb von Second Life. Wir sind schockiert über die uns von der ARD vorgezeigten Bilder und werden voll und ganz mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren, die herausfinden wollen, welche Personen in solche Aktivitäten verwickelt sind.

Kinderpornografie ist - natürlich - illegal und als solches auch eine Verletzung unserer Nutzungsbedingungen. Es ist unnötig zu erwähnen, das jeder, der an solchen Aktivitäten beteiligt ist, permanent von Second Life ausgeschlossen und strafrechtlich verfolgt wird.

Die Bewohner von Second Life sind verantwortlich für ihre Inhalte und die Aktivitäten, die sie bei Second Life vornehmen. Alle Bewohner müssen, als vertragliche Voraussetzung für die Nutzung von Second Life, versichern, das sie Second Life nicht für illegale Zwecke nutzen werden.

Die überwiegende Mehrzahl der Bewohner respektiert dieses Versprechen und hält sich daran und wir wissen, dass es eine seltene Ausnahme darstellt, wenn jeamnd dies nicht tut. Aktuell achten Second Life Bewohner auf rechtswidriges Verhalten und berichten dies auch.

Kinderpornografie in Second Life, von der wir informiert wurden, ist extrem selten. Wann auch immer wir darüber unterrichtet wurden, hat Linden Lab sofort die fraglichen Bilder entfernt und die zuständigen Behörden informiert. In diesem Zusammenhang agieren wir wie jeder andere Internetprovider: In den USA informieren wir das "National Center for Missing and Exploited Children" (NCMEC) über unsere Erkenntnisse und werden mit ähnlichen Organisationen in anderen Ländern kooperieren.


Was sind die Konsequenzen?

Wir werden die Darstellung sexueller Akte, in die Minderjährige involviert sind, nicht dulden.

Sobald Linden Lab davon Kenntnis erlangt, dass jemand in Aktivitäten involviert ist, bei denen sexuelle Handlungen an Minderjährigen dargestellt werden, wird der entsprechende Zugang sofort gesperrt und wir kooperieren voll und ganz mit den Behörden.

Sollten Bewohner von Second Life echte Pornografie bereithalten oder verbreiten auf denen Darstellungen an Kindern zu sehen sind, werden auch diese Zugänge gesperrt und alle Details werden an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergegeben - so wie es schon immer unsere Vorgehensweise war.

Altersprüfung
Wie Sie wissen, haben Minderjährige keinen Zugang zu Second Life.

Wir bereiten ein System zur Altersprüfung vor, welches das Alter der Bewohner anhand verschiedener Identifikationsmöglichkeiten, wie beispielsweise Pass, Ausweis - oder Sozialversicherungsnummer überprüft. Das wird ermöglichen, Inhalte für Erwachsene für diejenigen Nutzer zu sperren, die ihr Alter nicht nachgewiesen haben.

Was geschieht als nächstes?
In den hier dargestellten aktuellen Fällen, werden wir umfassend mit den deutschen Strafverfolgungsbehörden und ihren Ermittlungen gegen die involvierten Personen kooperieren. Darüber hinaus werden wir Rat und Unterstützung von Jugendschutzbehörden, wie dem NCMEC in den USA und anderen Behörden in anderen Ländern suchen, um den Missbrauch von Second Life für illegale Zwecke zu unterbinden.


 


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Kommentare (3)add
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geschrieben von QueenOf RnB, 23.05.2007
Das Game ist das allerletzte wie kann man sowas dulden das Pädofile Typen noch ihr Fantasien in einem Spiel ausleben können. Wie weit geht das alles noch wo gibt es noch Grenzen? Die Hersteller interessiert das absolut gar nich Haptsache sie machen ihr Geld damit. Das Spiel sollte verboten werden.
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geschrieben von QueenOfRnB, 23.05.2007
Ich finde die Menschen sollten mal wieder mehr den Mund aufmachen. Und sich den ganzen Dreck nicht gefallen lassen reicht schon was so hier im Internet auf manchen Pagez für einen Dreck gibt.
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geschrieben von Anonym, 11.11.2007
@QueenOfRnB: man was schreibst du für einen schrott. wie oberflächlich, kleingeistig und prüde muss man bitte sein, um für jede sache die moralkeule rauszuholen. verbiete doch gleich das ganze internet *rolleyes* die welt der super-Daus!
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