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Star-Regisseur Roman Polanski wegen Kindervergewaltigung verhaftet Drucken
Montag, 28. September 2009
Star-Regisseur Roman Polanski wegen Kindervergewaltigung verhaftetZürich / Kalifornien (carechild) - Der Star-Regisseur Roman Polanski wurde am Sonnabend in Zürich bei der Einreise in die Schweiz verhaftet. Polanski ist wegen der Vergewaltigung eines damals 13 jährigen Mädchens seit mehr als 30 Jahren auf der Flucht. Die Verhaftung erfolgte aufgrund eines US-Haftbefehls.


In der Villa von Jack Nicholson hatte Polanski vor mehr als 30 Jahren die damals 13 jährige Samantha G. mit Drogen und Alkohol zum Sex gefügig gemacht. In Kalifornien gilt dies automatisch als Vergewaltigung. Polanskis Anwälte hatten dem Gericht damals einen Deal vorgeschlagen, nachdem er sich schuldig bekennen würde. Im Gegenzug sollten weitere Anklagepunkte fallen gelasen werden.

Polanski bekannte sich schuldig und wurde 42 Tage psychiatrisch untersucht und danach aus dem Gefängnis entlassen. Er bestieg ein Flugzeug nach Europa und betrat nie wieder amerikanischen und englischen Boden. Selbst zur Oskar-Verleihung für seinen Film "Der Pianist" 2003 traute sich Polanski nicht in die USA einzureisen.

Die Schweiz vollstreckte nun am Flughafen Zürich letzten Sonnabend den 31 Jahre alten US-Haftbefehl. Seit 2005 liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Roman Polanski sitzt in Auslieferungshaft. Ihm drohen bis zu 50 Jahre Haft in den Vereinigten Staaten. Ein Justizsprecher der Schweizer Behörden sagte, der Haftbefehl wurde zu diesem Zeitpunkt vollstreckt, weil die Behörden den genauen Einreisezeitpunkt Polanskis kannten.

Roman Polanski wollte das "goldene Auge" des Züricher Filmfestivals für sein Lebenswerk in Empfang nehmen.

Justizskandal?
Funktionäre des Filmfestivals und Sprecher des Schweizer Verbandes der Filmregisseure sprachen von einem "Justizskandal" einer "Justizposse". Selbst der französische Kulturminister war "fassungslos" (Polanski ist französischer Staatsbürger) und erinnerte an die vielen Schicksalsschläge in Polanskis Leben, natürlich ohne sich in die Souveränität ausländischer laufender Verfahren einmischen zu wollen. Dabei durfte auch nicht die Nazi-Verfolgung fehlen. Als wenn all dies irgendetwas mit seiner Tat zu tun hätte.

Der französische Kulturminister zeigt Verständnis für einen international gesuchten und bereits geständigen Kinderschänder, weil dieser ein paar schöne Filmchen gedreht hat.  Eine solche Respektlosigkeit vor dem Gesetz ist schon beachtlich.

Der polnische Aussenminister will ein Gnadengesuch an die Regierung der Vereinigten Staaten stellen.

Tatsache ist jedoch, Roman Polanski hat ein Geständnis abgelegt und sich seiner gerechten Strafe durch eine mehr als 30 jährige Flucht entzogen. Er hat damit 30 Jahre lang ein Leben geführt, welches ihm mehr oder weniger nicht zustand.

Sein damaliges Opfer, Samantha G., hat Polanski zwischenzeitlich öffentlich verziehen. 




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Kommentare (1)add
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Eine Strafe die nicht mehr wert ist
geschrieben von kloster72, 16.11.2009
Was soll das Schweitz;erst im 2Weltkrieg scheisse mit gemacht Juden Gold und jetzt; Was für eine Strafe sei ist verjährt seit ihr Dumm ne Dümmer. Er hatte seine strafe gebüst, es ist vor bei und jetzt was Schweitzerbürger erst an denn Eier kratzen dann Hirn ein schalten ;D ;D ;D ;D
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busy
 
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