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Russland will harte Gangart gegen Kinderpornographie einlegen Drucken
Montag, 01. Oktober 2007
Moskau (carechild) - Das russische Innenministerium hat vorgeschlagen, Besitzer von Kinderpornographie straftrechtlich zu verfolgen. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, geplant seien schärfere Sanktionen für solche Verbrechen.

Das sagte der Staatssekretär und Stellvertreter des Innenministers, Nikolai Owtschinnikow gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Die Fachleute des russischen Innenministeriums haben im ersten Halbjahr 247 pädophile Pornoseiten im Internet blockiert, hat Staatssekretär und Vize-Innenminister Nikolai Owtschinnikow bekannt gegeben.

Im vergangenen Jahr sind in Russland insgesamt 248 Verbrechen im Zusammenhang mit der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie erfasst worden und drei Pornostudien geschlossen worden, sagte der stellvertretende Minister bei dem Rundtischgespräch.

Die systematische und konsequente Arbeit des Innenministeriums gegen Kinderpornos unter Missbrauch von Minderjährigen hätten in diesem Jahr Früchte getragen. „Im ersten Halbjahr 2007 sind in Russland nur 46 Verbrechen dieser Art registriert worden“, hob der stellvertretende Minister hervor.

„Da die Verhinderung der Verbreitung von Kinderpornographie im Internet ein sehr kompliziertes und mannigfaltiges Problem ist, hat das Innenministerium Vorschläge zur Veränderung und Ergänzung der geltenden Gesetze vorbereitet. Darunter schlägt es schärfere Sanktionen für Verbrechen nach Artikel 242.1 des russischen Strafgesetzbuches (Kauf und Aufbewahrung von pornographischen Materialien mit Beteiligung von Minderjährigen) vor“, sagte Owtschinnikow am Donnerstag bei einem Rundtischgespräch zum Thema „Runet („Russlands Internet“) gegen Kinderpornos“.

Der Stellvertreter des Ministers sagte, dass das Innenministerium auch dann strafrechtliche Verantwortung vorschlägt, wenn der Gesetzesbrecher die Materialien nicht weiter verbreiten oder dafür werben wollte. Er bemerkte auch, dass das Ministerium in seiner Initiative vorschlage, keine Anonyme bei der Schaffung von Informationsressourcen im Web zuzulassen.

„Die Rechtsschutzorgane verstehen in ihrem Kampf gegen die Herstellung und Verbreitung von Gegenständen und Materialien mit Abbildungen von Minderjährigen nur zu gut, dass sie gegen die Folgen und nicht die Gründe einer sozialen Krankkeit kämpfen“, sagte Owtschinnikow.

Laut Owtschinnikow sei jetzt konsequente und mühsame Arbeit zum Wiederaufbau der Familie, der Beseitigung der Kinderobdachlosigkeit, dem Überwinden von Armut und dem Schaffen von Mechanismen, die die heranwachsende Generation vor negativen und schändlichen Einflüssen schützen würden, angebracht.

 


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Kommentare (1)add
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geschrieben von Mark, 04.10.2007
Ich halte das für Übersetzungsfehler, anders kann ich mir nicht erklären warum der Mann von sozialer Krankheit bei derart perversen Dreckschweinen spricht.
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