| Morddrohungen gegen Anwalt des Inzest-Täters von Amstetten |
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| Mittwoch, 07. Mai 2008 | |
Österreich (carechild) - Der Anwalt des Inzest-Täters von Amstetten, Rudolf Mayer, wird mit Morddrohungen und Beleidigungen überflutet. Nach Angaben des Anwalts gingen die Drohungen aus aller Welt und durch jedes Medium ein.
Aus aller Welt und aus allen Bildungsschichten erhält Rudolf Mayer mittlerweile Morddrohungen und Schimpftiraden. Nicht weil er ein Verbrecher ist, sondern weil er einen verteidigt. Das ist sein Job.
Seitdem Rudolf Mayer öffentlich an der Zurechnungsfähigkeit seines Mandanten, dem Inzest-Täter Josef Fritzl , gezweifelt hat, wird er von einer wahren Flut von Beschimpfungen und Morddrohungen aus aller Welt traktiert. "Es ist unfassbar, ich werbe doch nicht um Verständnis für meinen Mandanten", so Mayer in einem Interview mit der Nachrichtenagentur APA . Das man gar nicht trennt zwischen Anwalt und Mandant sei unfassbar so Mayer, der sichtlich entsetzt ist. Als Anwalt hat er die Aufgabe seinen Mandanten so gut es ihm möglich ist zu verteidigen und das Beste für ihn herauszuholen. Dies ist nicht nur Aufgabe, sondern gesetzliche Verpflichtung eines Strafverteidigers. Die Annahme, Fritzl sei unzurechnungsfähig ist dabei gar nicht so weit hergeholt. Vermutlich werden viele Menschen gedacht haben, der sei "nicht ganz dicht". Und tatsächlich braucht es eigentlich nur etwas gesunden Menschenverstand um zu wissen, dass das wohl der Wahrheit entspricht. Wer eine solche Tat begeht muss geistig gestört sein. Dies allerdings hat nichts mit der Frage der Schuldfähigkeit zu tun. Hierzu wird es psychiatrische Gutachten geben, die diese Frage klären. Seinen Mandanten würden die meisten Bürger jedenfalls lieber tot als lebendig sehen, glaubt Mayer. Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(4)
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Will Anonym bleiben, wenig bewertet [Anzeigen]
Sie haben vollkommen recht. Erst kürzlich wurde von einer Frau berichtet, die in Italien von ihrer eigenen Familie über Jahre hinweg als Sklavin gehalten wurde. Der Unterschied: Davon hört man einmal was und danach hat sich die Sacher erledigt. Geht es um Kinder oder Jugendlich, wird sofort ein riesen Spektakel darum gemacht.
1. Man sollte meiner Meinung nach die Menschen nicht bewerten nach Alter. Ich finde nicht, dass dieser Frau weniger Leid zugefügt wurde, nur weil sie bereits erwachsen war. 2. Gerade bei Kindern ist der Medienrummel immer wieder erschreckend, denn es ist bewiesen, dass in vielen Missbrauchsfällen die Traumata erst durch den ganzen Öffentlichkeitsdruck verursacht werden! Fazit: Traurig, was sich heutzutage in den Medien abspielt! Sie muessen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.
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Mich nervt, wenn es um Kinder geht, dann wird sofort bedauer und hacja die Armen Kinder gerufen. Wenn das mit einem Erwachsenen gemacht wird isset Scheissegal, oder watt.