| Kinderskelett in ehemaligem Kinderheim entdeckt - weitere Opfer vermutet |
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| Mittwoch, 27. Februar 2008 | |
London/Jersey (carechild) - Die britische Polizei befürchtet, nach dem Fund einer skelettierten Kinderleiche aus den Achtziger Jahren in einem ehemaligen Kinderheim, vor dem schlimmsten Fall von Kindesmissbrauch zu stehen den das Königreich je erlebt hat. Über 140 weitere Opfer und Zeugen von damals meldeten sich bereits, über 40 verdächtige Pädophile stehen im Visier der Ermittler.
Das Kinderheim, das 1986 geschlossen wurde, soll Ort des Grauens gewesen sein. Sexuelle Übergriffe, Demütigungen, Auspeitschungen, Vergewaltigungen, Tritte gegen den Kopf. Das sind die Geschehnisse von denen immer mehr Opfer und Zeugen berichten. Nach der Veröffentlichung des Skelettfundes meldeten sich insgesamt schon über 140 Opfer.
Nach verdeckten Ermittlungen der Polizei wurde die Kinderleiche am Wochenende entdeckt. Das ehemalige Kinderheim, welches zwischenzeitlich als Jugendherberge fungierte, wurde geräumt. Spezialisten der Polizei stemmen das Mauerwerk des Gebäudes auf, Forensiker sind dabei Knochen zu sichern und zu analysieren. Das gefundene Kinderskelett stammt mit grosser Wahrscheinlichkeit von einem etwa 11-15 Jahre alten Kind. Tatsächlich gibt es Berichte aus der Zeit des Kinderheimes, nach denen Kinder einfach verschwunden sein sollen. Es gab schon nach dem 2. Weltkrieg zahlreiche Beschwerden gegen die Behandlung in diesem Heim, jedoch hat diese niemand ernst genommen. Auch nachdem erst vor wenigen Jahren Sozialarbeiter Hinweise auf systematische Misshandlungen (z.B. durch Einzelarreste) gaben, geschah nichts. Kürzliche Knochenfunde auf dem Hof des Gebäudes hielt man noch für Tierknochen. Die Polizei kam dem Grauen auf die Spur, als ehemalige Verantwortliche des Heims wegen ähnlicher Taten aufgefallen sind. MIttlerweile wurde eine Liste mit 40 verdächtigen Pädophilen aufgestellt. Die Polizei befürchtet weitere Funde.
Foto: jeron.je
Update, 13:46 Uhr
Leichenspürhunde haben an mehreren Stellen des alten Gebäudes angeschlagen. Die Polizei muss vor dem abtragen des Mauerwerkes zunächst die Statik des Hauses prüfen, da derzeit in einigen Kellerräumen Einsturzgefahr herrscht. Weitere Zeugen haben sich gemeldet, die über Mitarbeiter des Heimes berichten, die sich bei "Parties" gezielt die schwächsten und kleinsten für Vergewaltigungen ausgesucht hätten. Dies sei "an der Tagesordnung" gewesen. Offenbar konnten sich auf Jersey pädophile Kinderschänder über Jahrzehnte unbehelligt an kleinen Kindern vergreifen. Das Schweigen hat nun jedoch ein Ende. Bilderstrecke (Spiegel) Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(5)
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Na, na, na! Bitte nichts verfälschen. "Die Polizei rechnet mit weiteren Skelettfunden und hat bereits eine Liste mit 40 Verdächtigen aufgestellt"
Es gibt möglicherweise auch Verbindungen zur pädophilen "Bestie von Jersey" Edward Paisnel.
Der soll das Kinderheim früher besucht haben. Die Polizei kann das aber zur Zeit nicht beweisen, nur vermuten.
Die "Tierknochen" wurden in unmittelbarer Nähe zu ein paar Kinderschuhen in der Erde gefunden. Nööö hat niemand was dabei gedacht.
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Kinderheim




























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