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| Erdogan gibt Schützenhilfe für Kinderschänder |
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| Freitag, 07. Mai 2010 | |
(Türkei / carechild) - Die Türkei wird von dem bislang grössten Kinderschänderskandal in ihrer Geschichte erschüttert. Ministerpräsident Erdogan beschimpft dabei Medien, die offen berichten und nicht, wie die Behörden, den Skandal totschweigen wollen. Dabei sprengt das Ausmass des Skandals jegliche Vorstellungskraft - und das ist auch in der Türkei kein Einzelfall.
In der türkischen Stadt Siirt sollen mehr als 30 Männer seit 2006 über mehrere Jahre 4 Schülerinnen immer wieder mit einer Mischung aus Drohungen und Gewalt zu Sexsklaven gemacht, vergewaltigt und untereinander "weitergereicht" haben. Gegen 20 Männer wurde inzwischen Anklage erhoben, gegen 19 weitere Verdächtige hat die Staatsanwaltschaft Anklagen angekündigt.. Dies berichtet der Tagesspiegel gestern auf seiner Internetseite.
Bei den Tätern soll es sich überwiegend um Kleinhändler und andere angeblich "ehrbare Bürger" handeln. Die türkischen Behörden gaben sich alle nur erdenkliche Mühe, den Skandal zu vertuschen. Niemand in dem Ort sei bereit darüber auch nur zu reden, ein Gericht soll eine Nachrichtensperre verhängt haben. Die Opfer stammten allesamt aus armen Familien - hilflos einer perversen Übermacht von türkischen Pädokriminellen ausgeliefert. Erst nachdem die türkische Tageszeitung Hürriyet unter dem Titel "Ist denn da niemand?" darüber berichtete, kamen Details ans Licht der Öffentlichkeit. Genau diese Öffentlichkeit befindet sich nun im Schockzustand. Jedoch nicht in Siirt selbst. Denn das in einer Stadt, in der es wegen des Kurdenkonfliktes von Spitzeln des Geheimdienstes und anderer Sicherheitsbehörden nur so wimmelt, den Behörden die jahrelangen Vergewaltigungen durch einflussreiche Gruppierungen entgangen sein sollen, glaubt niemand. Der Tagesspiegel berichtet weiter, dass dies kein Einzelfall sei. Türkische Soziologen sprechen von "Anzeichen eines gesellschaftlichen Wahnsinns" Nach einer neueren Studie sei in der Türkei jedes dritte Kind Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch. In Pervari, in der Nähe von Siirt, sollen 2 "Halbwüchsige" 2 kleine Kinder vergewaltigt und eines davon getötet haben. Bürgermeister Ismail Bilen nannte dies vor Journalisten "Kindereien", die man in dem Ort unter sich geregelt habe. Niemand informierte die Polizei. Als besonders ehrlos und abstossend erwies sich das Verhalten des obersten Türken, Ministerpräsident Erdogan. Vermutlich weil seine Frau aus dem Ort Siirt stammt und er selbst einen Siirter Wahlkreis in Ankara vertritt, zeigt Erdogan Solidarität mit Schwerverbrechern und Kinderschändern und beschimpft Medien und Journalisten, die über den Skandal berichten, anstatt ihn systemgemäss totzuschweigen. Diese Medien zeigen Erdogan zu Folge nur eine "unverantwortliche Sensationsgier". Aufklärung unerwünscht. Es scheint ihm mehr zu Gefallen, wenn alles unter den Teppich gekehrt wird und "ehrbare Bürger" weiter ungestraft Kinder vergewaltigen können. Auch die Behörden in Siirt beklagen immer neue Enthüllungen. Dabei schreiben die Zeitungen nur das, was in Siirt sowieso alle wussten. Deutsche Politiker zeigen gern den Schulterschluss mit "unserem Freund Erdogan". Vielleicht um den Millionen in Deutschland lebenden Türken zu schmeicheln, auch die sind ja teilweise Wähler. Vielleicht aber auch, weil man mit solchen "Freunden" keine Feinde mehr braucht. Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
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(Türkei / carechild) - Die Türkei wird von dem bislang grössten Kinderschänderskandal in ihrer Geschichte erschüttert. Ministerpräsident Erdogan beschimpft dabei Medien, die offen berichten und nicht, wie die Behörden, den Skandal totschweigen wollen. Dabei sprengt das Ausmass des Skandals jegliche Vorstellungskraft - und das ist auch in der Türkei kein Einzelfall.




Medien halt... egal