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Kanadische Forscher bestätigen deutsche Studie zu Pädophilie Drucken
Samstag, 01. Dezember 2007
Kanadische Forscher bestätigen deutsche Studie zu PädophilieToronto (carechild) - Kanadische Wissenschaftler vom Centre for Addiction and Mental Health (CAMH) an der Universität Toronto bestätigen die von Forschern aus Essen und Hannover aufgestellte Studie, dass Pädophilie durch hirnorganische Störungen hervorgerufen wird. Die Analyse der Forscher wird weitreichende Folgen für die Betrachtung und Beurteilung von Pädophilen haben.


Pädophilie ist eine Unterentwicklung von Nervenverbindungen des Gehirns, die mit der Wahrnehmung und Verarbeitung sexueller Reize in Verbindung stehen. Zu diesen Schluss kommen die Wissenschaftler um James Cantor, die Kernspintomographien von 85 Pädophilen mit insgesamt 62 Kontrollaufnahmen Nicht-Pädophiler Menschen verglichen.

In der Analyse stellte sich heraus das bei Pädophilen die Nervenstränge im Temporal- und Parietalhirn unterentwickelt sind. Diese Regionen sind für die Reaktion auf sexuelle Reize von grosser Bedeutung. Die bisherigen Ergebnisse der deutschen Forscher wurden damit bestätigt und konkretisiert.

Bislang ging die Wissenschaft davon aus, das Pädophilie durch eigene Erfahrungen in der Kindheit entsteht, besonders durch selbst erfahrenen sexuellen Missbrauch. Dies wurde durch die Studie de facto widerlegt.

Durch das Studienergebnis stellt sich auch die Frage der Schuldfähigkeit von Pädophilen neu. Cantor und sein Team weisen dies weit von sich. Pädophile sind zwar nicht für ihre "abweichenden sexuellen Vorlieben" verantwortlich, jedoch in vollem Umfang für Ihre Taten verantwortlich und schuldfähig.




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Kommentare (9)add
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geschrieben von Esmeralda, 03.12.2007
Also sind sie nach diesen Untersuchungen doch verrückt. Wenn man das weiß und sie selbst ständig erzählen, daß man sie mit einer Therapie nicht heilen kann, bleibt ja nur noch das ewige Einsperren in die Psychiatrie. Aber ich glaube, daß bei denen alles andere auch unterentwickelt ist, nicht nur einzelne Bereiche im Gehirn...

Schöne Grüße von Esmeralda
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geschrieben von SKP, 04.12.2007
Interessant wäre es wenn man die Quellen dazu schreiben würde. Kann ich die mal bekommen? Ich schreibe das Blog für die Schweizerische Kriminalprävention und würde das Thema gerne aufgreifen.

Liebe Grüsse Hajo
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geschrieben von Redaktion, 05.12.2007
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geschrieben von papinian, 05.12.2007
@ redaktion

"Durch das Studienergebnis stellt sich auch die Frage der Schuldfähigkeit von Pädophilen neu."

Inwiefern ?

Und seit wann widmen Sie sich der Eugenik ?
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geschrieben von katirichter, 11.06.2008
Das finde ich sehr sehr schwierig... Die Forscher zeigen eine Unterentwicklung gewisser Bereiche im Gehirn auf. Soweit, so gut. Das ist allerdings noch keine Kausalkette! Der Mensch wird beeinflusst durch Umwelt und neurologische Strukturen, die sich gegenseitig beeinflussen können. Es ist keineswegs bewiesen, dass diese Plastizitätsunterschiede in den Gehirnen Pädophiler und Nichtpädophiler genetisch bedingt sind - auch Umwelteinflüsse (eben jene genannten frühkindlichen Erlebnisse zum Beispiel) können neurologische Strukturen verändern. Ich finde, man muss da sehr vorsichtig in seinen Schlussfolgerungen sein und genau diese Vorsicht vermisse ich bei den meisten neurobiologischen Veröffentlichungen, die ich so lese.
Wird endlich die Schuldunfähigkeit und Verjährung bei Pädokriminellen aufgehoben?
geschrieben von st.maag, 30.11.2008
Nach diesem Bericht sollten Pädophile endlich schuldfähig sein.
Da mich meine Mutter schon als ich noch ein Baby war, jahrelang sexuell und körperlich missbraucht hat, das sie mir, als ich noch ein Kind war, ganz unverschämt zugegeben hat mit ihrem Spruch, was ich mache ist Gottes Wille!
Auch darum hoffe ich, das in der Schweiz am 30.11.2008 die unverjährbarkeit pornografischer Taten vor der Pupertät angenommen wird ohne ausreden wie, dass es nicht umsetzbar ist! Zusätzlich sollte man bedenken, das eventuell nicht registrierte TäterInnen, auch wenn ihre Schuld nicht mehr direkt Beweisbar wäre, einfach verdeckt weiter Kinder Schänden könnten! Gruss Stephan.
Schuldfrage
geschrieben von Hajo, 05.03.2009
Ich sehe es genau so wie in dem Ergebnis der Studie:
Für seine Empfindungen ist der Mensch nicht verantwortlich, weil er sich nicht dafür oder dagegen entscheidet[/u}. Im Übrigens kann sie auch jeder für sich behalten. Für sein Handeln ist er verantwortlich, weil er dieses bestimmt. Auch die meisten Pädofilen nehmen nicht etwa jede Gelegenheit war, wenn sie gelernt haben, eine Impulsdurchbruchskontrolle aufzubauen.
Ich glaube auch, daß es viele gibt, die an ihrer Neigung (Talent) Freude haben und keine Kinder gefährden, sondern nur förderlich sein wollen und auch danach leben. Es gibt einfach nicht den Pädofilen von der Stange, jeder ist graduell verschieden und das ändert sich ja auch über die Jahre.
Ich weiß, wovon ich spreche!

gegen Pädophilie
geschrieben von julia, 12.03.2009
es wurde schon bewiesen, dass Pädophilie nicht heilbar ist. Deswegen müssen härtere Straffen eingeführt werden. Zum Beispiel, Kastration. es wäre eine Lösung. Die Kinderschänder würden dann mal endlich überlegen, bevor sie die kleinen unschuldigen Kinder missbrauchen. Pädophilie ist das Schlimmste, was es gibt, deswegen muss man dagegen alles mögliches zu tun versuchen.
Also bitte
geschrieben von Xaerdys, 03.08.2009
Wenn überhaupt ist Kindesmissbrauch das schlimmste überhaupt. Pädophile können nichts dafür, dass sie sind, wie sie sind. Mag sein, dass die Störung nicht heilbar ist, aber das führt nicht zwangsweise zu Kindesmissbrauch. Zur Vergewaltigung eines kleinen Kindes braucht es auch gewisse Form von Sadismus oder jedenfalls Ignoranz gegenüber dem Leiden des Kindes. Es wäre also sinnvoll, genau dort anzusetzen.
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