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Dienstag, 21. August 2007
Fahndung nach unbekannten Sexualverbrecher
Mit einem Phantombild und Aufnahmen einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem bislang noch unbekannten Sexualtäter, der am Sonnabend, den 9. Juni 2007 in Berlin-Charlottenburg ein 12 jähriges Mädchen missbrauchen wollte. Die Fotos wurden gestern veröffentlicht.





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Er hatte das Kind gegen 13 Uhr in einen Hausflur in der Haeselerstraße in Westend verfolgt, angegriffen, mit einem Gegenstand bedroht und verletzt. Außerdem forderte er sexuelle Handlungen, zu denen es jedoch nicht mehr kam, da er gestört wurde und flüchten musste. Kurz darauf wurde der Mann in einem nahe gelegenen Supermarkt beobachtet und von einer Überwachungskamera aufgenommen.

Der Gesuchte ist vermutlich Südeuropäer oder Südamerikaner, 25 bis 30 Jahre alt, 1 Meter 65 bis 1 Meter 70 groß und schlank. Er hatte hellbraune, kurze, leicht lockige Haare, deren Spitzen blond gefärbt waren. Auf seine rechte Wade ist ein Spinnennetz tätowiert. Bekleidet war er mit einem grünen Shirt ohne Ärmel und einem Aufdruck auf dem Rücken und einer grauen 7/8-Hose.

Hinweise zur Identität und Aufenthalt des Gesuchten nimmt das Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 - 91 34 11, Fax (030) 4664 - 91 34 99 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Hier die Fotos aus der Überwachungskamera des Supermarktes:

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Update, 13:58 Uhr

Die Berliner Polizei hat, auf Nachfrage von CareChild, eine Erklärung abgegeben zu der Frage, warum die Fahndung erst mehr als 4 Wochen nach der Tat herausgegeben wurde.

Polizeisprecher Klaus Schubert dazu: "Aus rechtlichen Gründen ist es erforderlich zunächst alle Massnahmen zu treffen die weniger in Persönlichkeitsrechte einschneiden. Wenn diese Massnahmen nicht fruchten ist es unumgänglich auch zu einer Veröffentlichung von Täterbildern zu greifen."

Dies sei auch erforderlich um weitere Straftaten zu verhindern, die dieser Täter möglicherweise begehen könnte. Es sei ausserdem erfoderlich einen Gerichtsbeschluss für die Öffentlichkeitsfahndung zu erwirken. Da alle bisherigen Massnahmen keinen Erfolg brachten, wurde dieser Beschluss nun herbeigeführt.

Schubert teilt die Auffassung von CareChild, dass die Öffentlichkeitsfahndung in diesem Fall gute Erfolgschancen hat.

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