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Schlag gegen Kinderpornographie in Ingolstadt Drucken
Dienstag, 20. November 2007
streifenwagen.jpgIngolstadt (carechild) - Die Polizei hat in Ingolstadt 22 Wohnungen wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornographie erfolgreich durchsucht. Gegen 20 Personen werden Strafverfahren eingeleitet.



Im Zusammenhang mit dem Besitz von Kinderpornografie wurden gestern und heute unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt insgesamt 22 Wohnungen in der Region von der Kripo Ingolstadt durchsucht. Bei den Beschuldigten handelte es sich um 17 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 21 und 71 Jahren. Bei der Durchsuchungsaktion, an der über 30 Beamte beteiligt waren, wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Ausgangspunkt der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei waren Erkenntnisse aus einem Verfahren in Berlin. Dort stellte eine Computerfirma auf ihrem Server Dateien mit kinderpornografischen Inhalt fest und verständigte die Polizei. Insgesamt wurden 13 Millionen Einträge mit entsprechendem Inhalt auf dem Server festgestellt, der vorwiegend von Betreibern entsprechender Internetseiten genutzt wurde. Über die gesicherten Datensätze kamen die Ermittler an die Adressen der Personen, die von dort Dateien heruntergeladen hatten. Unter diesen waren auch 60 Personen aus dem Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Ingolstadt, die hier entsprechende Ermittlungen wegen des Verdachts des Besitzes von kinderpornografischen Schriften eingeleitet hatte.

Im Zuge aufwendiger Ermittlungen gelang es der Kripo Ingolstadt, den Tatverdacht gegen 20 dieser Personen zu erhärten. Die über die Staatsanwaltschaft beantragten Durchsuchungsbeschlüsse wurden am gestrigen Dienstag und heutigen Mittwoch vollzogen. Im Zuge der Durchsuchungsaktion wurden 32 Rechner, 22 Laptops, 22 externe Festplatten, 9 USB-Sticks, 6 Rooter, DVDs, CD-ROMs, Videokassetten und zahlreiche Bilder mit kinderpornografischen Inhalten sichergestellt. Zwölf Durchsuchungsobjekte lagen im Stadtgebiet Ingolstadt, die übrigen zehn verteilten sich auf die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen/Ilm.

Die Tatverdächtigen wurden nach Feststellung ihrer Personalien und Vernehmung wieder entlassen. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen



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