| Kinderpornos - Lehrer vor Gericht |
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| Freitag, 08. Juni 2007 | |
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Hamburg (carechild) - Ein 56 jähriger Lehrer hat über den Online-Anbieter Yahoo ein Forum mit Kinderpornos im Angebot betrieben und steht deswegen seit Donnerstag vor Gericht. Allein die Verlesung der Anklageschrift dauerte fast eine Stunde.
Auf einen Hinweis des Onlineanbieters Yahoo erwischte die Kriminalpolizei den angeklagten Lehrer. Dieser hatte dort ein Forum betrieben, in dem er Kinderpornos angeboten hat. Er selbst bestreitet das.
Bei der Hausdurchsuchung und technischen Auswertung seines Computers fand die Polizei mehrere 1000 kinderpornografische Dateien und mehr als 25 Stunden Videos, welche man sich, nach Angaben der Richterin, "nur in therapeutischer Dosis" ansehen könne. Der angeklagte Pädagoge einer Gesamtschule bestreitet alles kategorisch. Er wusste gar nicht, was er da alles runtergeladen hat, hält sich selbst für "blöd und naiv", sei so manches mal betrunken vor dem Computer gesessen und vom Stuhl gefallen etc. Die Liste seiner ebenso dümmlichen wie nutzlosen Einlassungen ist lang. Trotz ausdrücklicher Ermahnung durch die Richterin doch besser zur Wahrheit zu kommen, blieb er bei seinen Äusserungen. Ein Gutachter bestätigte indes, das vom PC des dreifachen Familienvaters gezielt nach Kinderpornografie gesucht wurde. Die bei dem Angeklagten vorgefundenen Bilder und Videos zeigen den sexuellen Missbrauch von Kindern, angefangen im Säuglingsalter. Weitere Artikel zu diesem Thema: Lehrer legt Geständnis im Kinderporno-Prozess ab Keine Bewährungsstrafe für Hamburger Lehrer Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
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