Home arrow Newsarchiv arrow Familienvater verhaftet: Kinder verwahrlost, Frau brutal misshandelt
Familienvater verhaftet: Kinder verwahrlost, Frau brutal misshandelt Drucken
Dienstag, 19. Februar 2008
Familienvater verhaftet: Kinder verwahrlost, Frau brutal misshandeltMünster (carechild) - Ein 39 jähriger Familienvater wurde in Untersuchungshaft genommen, weil er seine Kinder verwahrlosen liess und seine Frau brutal misshandelte. Dem ermittelnden Oberstaatsanwalt fiel die beschreibende Wortwahl erkennbar schwer.



"Die Bilder treffen einen ins Mark. Es fällt schwer, das zu beschreiben", so Oberstaatsanwalt Schweer. "Die Kinder lagen zusammengekauert auf Matrazen, keine Stelle der Wohnung war frei von Schmutz und Dreck.." Die Polizeibeamten, die die vollständig verwahrloste Wohnung im münsteraner Norden aufgesucht hatten, bezeichneten den Fall als "grausamer Fall von häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung".

Die völlig verängstigte Ehefrau des brutalen Schlägers war derart eingeschüchtert, dass Sie sich zunächst weigerte mit den Beamten zu reden. Sie ist durch die andauernden Misshandlungen bereits auf einem Auge erblindet. Ihr Ehemann soll sie ausserdem mit heissem Öl verbrüht und seine Zigaretten auf ihrer Haut ausgedrückt haben. Alte Narben zeugten von einem längeren Martyrium. Ein weiterer Fall seiner Misshandlungen sei bereits aktenkundig. Nähere Informationen wollte Schweer derzeit nicht herausgeben.

Die insgesamt vier Kinder (im Alter zwischen 3 und 11 Jahren) sind, äusserlich betrachtet, unversehrt und wurden vom Jugendamt in Obhut genommen. Sie wirkten verwahrlost und mussten umgeben von unmengen dreckiger Wäsche, benutzen Windeln, Müll und sonstigem Unrat hausen.

Auf den Familienvater wartet eine Anklage wegen gefährlicher Körperverletzung.





Zu diesem Thema bei Google suchen:


Trackback(0)
Kommentare (6)add
Fuer den Inhalt der Kommentare sind die jeweiligen Urheber verantwortlich. (Userinhalte)

...
geschrieben von Jolle, 19.02.2008
Das sowas immer noch möglich ist. Das kommt doch alles nicht über Nacht, der Kerl war schon einschlägig polizeibekannt, hätte das Jugendamt da nicht schon mal wenigstens "Hallo" sagen müssen? Der Zustand der Wohnung wäre dann sofort aufgefallen - und der Zustand der Frau auch.
...
geschrieben von Stefffi, 21.02.2008
Unglaublich traurig! Mir fehlen wirklich die Worte! Jolle, hast Recht! Die Behörden haben geschlafen! Gott sei Dank gibt es in diesem Fall kein totes Kind! Ich wünsche der Frau und ihren Kindern alles Glück der Welt und der Alte soll zur Hölle fahren!
...
geschrieben von Personenfahndung, 15.03.2008
Auf den Familienvater wartet eine Anklage wegen WAS ??? Ich meine...auch versuchter Totschlag impliziert nicht zwangsläufig eine vorangegangene Tötungsabsicht. Warum wurde er deshalb nicht angeklagt ? Die Schwere der Verletzungen könnten sicher so ausgelegt werden... Und was ist mit der Verwahrlosung der Kids ? Dafür trägt auch er die Verantwortung. Weiters wäre interessant, wie es mit der Amtshaftung (Jugendamt) aussieht...
...
geschrieben von christina, 20.03.2008
:'( ja unsere lieben gezeze schüzen leider den täter und nicht daa offer habbe ich selber bemerkt
...
geschrieben von Personenfahndung, 20.03.2008
@christina
Es sind weniger die Gesetze, die den Täter schützen, sondern die Richter, Staatsanwälte usw. Solange die Kinderschänder und Pädolobby auch in diesen Kreisen vertreten ist, wird sich daran nichts ändern."Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus" Es sei denn, der Fall kommt an die Öffentlichkeit.
So einen Dreckskerl
geschrieben von pixel, 05.04.2008
So einen Dreckskerl hätte ich schon des nachts entsorgt
Sie muessen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.

busy
 
< zurück   weiter >
erzeugt in 0,40831 Sekunden