| Fall Talea - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeiter des Jugendamts |
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| Donnerstag, 27. März 2008 | |
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Die Staatsanwaltschaft hat mit Zustimmung der Stadt Wuppertal Räumlichkeiten des Jugendamtes durchsucht und Akten sichergestellt. Es hätten sich Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Mitarbeiter bereits früher von Verletzungen der fünfjährigen Talea gewusst haben, die letzte Woche von ihrer Pflegemutter getötet wurde.
So soll die leibliche Mutter des kleinen Mädchens ein blaues Auge bei ihrem Kind entdeckt und das Jugendamt daraufhin verständigt haben. Dies führte jedoch zu keinen weiteren Nachforschungen, da die Pflegemutter Tatjana G. dies mit einem Treppensturz erklärte. Gegen Mitarbeiter des Jugendamtes wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gegen die 38 jährige Pflegemutter wurde erwartungsgemäss am Karfreitag Haftbefehl erlassen. Sie schweigt bislang zu den Vorwürfen. Fünfjährige in Wuppertal zu Tode misshandelt - Pflegemutter festgenommen Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(6)
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Ich kann das nicht verstehen :(Das arme Kind wieso hat keiner was unternommen dann würde das kind noch leben :( :(
Hi,
man kann nicht sagen, keiner hätte etwas unternommen, nur wurde derjenige der für die Sicherheit dorgen hätte können vom Jugendamt ausgeknippst - der leibliche Vater. Das was unternommen wurde, wurde dem Kind zum Verhängnis. Und nun werden das JA und die Verantwortlichen ihren Kopf wieder aus der Schlinge ziehen, wie so oft. Das Jugendamt hat die volle Verantwortung zu tragen, beim Vater wäre das Kind noch am Leben, wenn sich das Jugendamt die Freiheit rausnimmt Eltern von ihren Kindern zu trennen, dann müssen sie auch für die Folgen gerade stehen.
Sie sah so brav aus, brüskierte sich öfter über die Fehler, die andere Eltern machen, ist Hausbesitzerin, ihr leiblicher Sohn ging auf die Rudolf-Steiner Waldorfschule in Wuppertal... Kaja G. verwaltete sogar die Klassenkasse im Auftrag aller anderen Eltern....rund um Sie schienen eine anständige Familie zu sein, ohne Auffälligkeiten.
Ein Wolf im Schafspelz? Da sieht man mal, dass man Menschen immer nur vor den Kopf sehen kann.
Wer verantwortet Taleas Schicksal?
Wir als Angehörige der kleinen Talea haben uns in den letzten Wochen mehr als nur mit der Frage nach dem „Warum“ beschäftigt. Eine Antwort haben wir nicht, werden wir wohl nie bekommen und geben können. Aber eines ist sicher- die politische Verantwortung tragen für uns innerhalb der Stadtverwaltung und des Jugendamtes die Herren Dr. Kühn und Verst. Für uns steht fest: Talea könnte noch leben wenn die Verantwortlichen auf die Hinweise eingegangen wären, einen Kinderarzt auch mal persönlich befragt und sich nicht nur auf die Aussagen dritter verlassen hätten. In einem solchen Fall schwerer Versäumnisse muss es trotz angespannter Personallage möglich sein auch handeln zu können. Wir fordern Oberbürgermeister Peter Jung auf, endlich zu handeln und die Herren Dr. Kühn und Verst sowie alle im Fall Talea involvierten Mitarbeiter im BSD 6 und des Kinderpflegedienstes im BSD 7 freizustellen und entsprechende Disziplinarverfahren einzuleiten. Ein Oberbürgermeister der selbst sichtlich berührt ist, der seine Tränen bei der Beisetzung der kleinen Talea nicht mehr zurückhalten kann, wirkt unglaubwürdig wenn er sich nicht in der Lage sieht politische Konsequenzen zu ziehen. Mit unserer Unterschrift schließen wir uns den Forderungen der Familie der kleinen Talea an: Sven Szillo Ruf: 0176 / 50519766 Sie muessen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.
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