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Fall Mitja - Warnungen der Psychiatrie von Behörden missachtet. Drucken
Samstag, 03. März 2007
Im Fall Mitja und dessen mutmasslichen Mörder Uwe K. wurden, dem Magazin "Focus" zufolge, neue Details bekannt. So hat der Psychiatrieprofessor Hans-Ludwig Kröber bereits 1998 vor der besonderen Gefährlichkeit Kolbigs gewarnt. Bei ihm bestehe auch künftig "die Gefahr erheblicher rechtswidriger Taten" hiess es in einem Gutachten für das Leipziger Landgericht dazu.

Kolbig hatte sich 1998 vor dem Leipziger Landgericht wegen der versuchten Vergewaltigung eines 11-jährigen verantworten müssen. Bereits zuvor wurde er 4 mal wegen sexuellem Missbrauchs verurteilt. Offenbar spielte Alkohol immer eine entscheidene Rolle bei seinen Taten. Während der Tat im August 1997 hatte er einen Alkoholspiegel von 2,9 Promille im Blut und auch bei seinen früheren Taten war immer Alkohol im Spiel.

Professor Kröber verwies in dem Gutachten auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen übermässigem Alkoholmissbrauch und seinen Taten.

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Extern: Interessanter Artikel über den Gutachter von Kolbig auf www.zeit.de



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