| Pädophilen-Melancholie in der FAZ |
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| von Michael Kappe | |
| Mittwoch, 21. Oktober 2009 | |
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(CareBlog) Ein Artikel in der FAZ bringt mich fast zum explodieren. "Pädophilie - Immer wider die Versuchung" geschrieben von Thomas Jansen. In unerträglicher Weise werden darin die Pseudotherapien von Prof. Beier als besonders wirksam dargestellt. Pädophile seien quasi Opfer einer Erkrankung. Selten so einen geistigen Unsinn gelesen.
![]() In dem Artikel (nicht verlinkt, die wollen Geld sehen fürs lesen!) geht es um den "Leidensweg" eines Pädophilen aus Frankfurt, der mit knapp 50 Jahren seinem Heilsbringer (Prof. Beier) begegnet und nun plötzlich keine Gefahr mehr von ihm ausgehen soll. Fast schon melancholisch wird hervorgehoben, wie sehr der Mann doch unter seinem Drang (Anm.: dem Drang kleine Kinder zu missbrauchen) gelitten habe. Das Scharlatan-Projekt Dunkelfeld wird als "Therapieangebot zur Prävention von Kindesmissbrauch" dargestellt, Prof. Beier mit den Worten zitiert: "Ich wünsche mir, dass man eines Tages über Pädophilie als chronische Erkrankung so spricht wie gegenwärtig über Diabetes - ohne moralische Vorhaltungen." Pädophilie eine Erkrankung wie Diabetes? Allein der Vergleich ist eine Zumutung. Zum besseren Verständnis: Prof. Beiers (staatsfinanzierte! ) Unsinns-Therapie zielt nicht darauf ab, Kinderschänder zu "heilen" sondern sie nur durch totquatschen und Rollenspiele dazu zu bewegen, keine Kinder zu missbrauchen. Toll, oder? Das hat ein wenig was von Handauflegen. Angeblich dürfen keine Personen an der Therapie teilnehmen, gegen die strafrechtlich wegen Kindesmissbrauch ermittelt wird. Als wenn diese Art von Menschen ihm das verraten würden. Erfolge gibt es keine. Belege auch nicht. Wer zwischendurch ein Kind missbraucht, weil er durch Rollenspiele vielleicht Appetit dazu bekommen hat, wird nicht strafrechtlich belangt. Denn auch hier gilt die ärztliche Schweigepflicht - es wird einfach niemand erfahren. Das abartigste an diesem Artikel ist jedoch folgende Aussage über Pädophile: "Die sexuelle Versuchung, der sich diese Gruppe ausgesetzt sieht, ist meist größer als in anderen Fällen, weil sich der „Impuls“ über Jahre hinweg aufstaut." Der IMPULS? Kindesmissbrauch ist kein Impuls. Wir reden über Menschen, die Kinder vergewaltigen (wollen). Das hat noch niemand im Affekt getan. Es sind immer (meist sorgfältig) geplante Handlungen. Glauben Sie vielleicht an das Märchen "er konnte ja nichts dafür, er ist schliesslich krank" ?
Pädophilie ist keine Krankheit. Krankhafte Handlungen wären entschuldbar. Die Vergewaltigung, die Folter von kleinen Kindern ist nicht entschuldbar. Durch gar nichts. Auch nicht durch eine so oberfaule Ausrede.
Über diesen ganzen verklärten Pädophilenquatsch in diesem Artikel kann jedenfalls jeder, der sich näher mit der besonderen Spezies des Homo Sapiens befasst nur den Kopf schütteln. Kernpädophile lachen Prof. Beier aus, in den Internetforen dieser Verbrecher kann man dagegen sehr gut nachlesen und nachvollziehen, wie diese gefährlichen Zeitbomben ticken. Zitat gefällig? "Ich habe gesagt, dass ich gerne Kinder in Thailand ficken will, gerne auch in Deutschland oder Holland, mir egal wo, hautpsache ich kann mal[...]" Geschrieben in 2007 von einem überaus gefährlichen , 1999 wegen versuchtem sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen verurteilten, Berliner Sozialpädagogen, der unter dem Pseudonym "SnoopyBoy" (hoffentlich nicht mehr lange) schreibt. Artikel wie der in der FAZ und der pseudowissenschaftliche Unsinn von Prof. Beier spielen die Gefahr durch Menschen, die im Grunde genommen in Sicherungsverwahrung gehören, herunter. Weil sie verharmlosen, was nicht zu verharmlosen ist. Weil sie ein verklärtes Bild zeichnen, das Pädophile plötzlich in einer Opferrolle darstellt. Das steht Menschen, deren Neigung es ist Kinder zu vergewaltigen, einfach nicht zu. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber da platzt mir der Hals. Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(11)
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vielen Dank Michael Kappe, für Ihre Darstellung der "Pseudotherapien" von Prof. Beier.
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu! U.a. habe ich mich zu diesem Thema bereits in Fernsehsendungen öffentlich geäußert: http://www.youtube.com/watch?v=EAcbiu-kF2A http://www.youtube.com/watch?v=aZ2e51Oq36o Freundliche Grüße Norbert Denef http://norbert.denef.com
Könnte es sein das sich Prof. Beier selbst helfen möchte weil er auch ein Pädopohiler ist?
Freundliche Grüsse Simon Etter aus der Schweiz
Pädophilie ist natürlich keine Krankheit und das lässt sich nicht heilen. Aber vielleicht kann man erreichen, dass durch Therapien weniger Übergriffe geschehen? Oder was meint ihr, was man sonst als Prävention tun sollte?
Alle vorsorglich einsperren dürfte die Gefängnisse hier zum Überlaufen bringen, ist also auch keine so gute Idee.
Sofort Kastrieren ist die einziger möglichkeit widerholungstäter zu verhindern, und als abschreckung für andere Pädophilie,ohne wenn und aber.
Freundliche Grüße Camarao
Wenn ihr die Straftäter also kastrieren wollt, solltet ihr aber auch wissen, dass nur etwa 5% aller Straftäter pädophil sind. Die meisten (etwa 95%) sind sogenannte Ersatzobjekt- oder Inzesttäter. Also bitte nicht immer gleich alle die sich (auf teilweise grauenvolle Weise) an Kindern vergehen als pädophil bezeichnen, das ist mehr als nur eine Beleidigung der wirklich Pädophilen.
In Deutschland leben schätzungsweise 300.000 bis 400.000 pädophile Männer, rein statistisch begehen ca. 0,2% dieser Leute eine Straftat (in Bezug auf sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen). Davon ist dann auch wiederum nur ein Bruchteil als schwerer sexueller Missbrauch einzuordnen. Klar ist das nicht schön und muss auch bestraft werden - ganz meine Meinung. Aber mal eben hunderttausende Menschen rein vorsorglich zu kastrieren? Warum wollt ihr Leute ausgrenzen, die nichts für diese Neigung (vor allem auch emotionale Zuneigung zu Kindern) können und diese ohne dass sie eine Straftat begangen haben und dies auch nicht vorhaben kriminalisieren und bestrafen? Ich kann das beim besten Willen nicht nachvollziehen.
An alle Pädos: Ihr seid der [Mod: Teil entfernt, sowas muss nicht sein!]. Eure Gedanken sind widerlich und zutiefst verachtenswert. Ist Euch eigentlich bewusst, dass sich Kinder/Jugendliche nur vor Euch ekeln? Sie wollen keinen Sex mit Euch! Sie wollen auch keine Rolle in Euren sexuellen Gedanken spielen! Typisch für Pädos ist, dass sie denken, dass Kinder das alles wollen. Sie missverstehen das Verhalten der Kinder/Jugendlichen komplett. Sie interpretieren jegliches Verhalten, sogar noch starke Abwehr, als sexuell. Ihr seid hochgradig gefährlich. Zum Glück verachten Euch die meisten Menschen. Ihr verursacht großes Leid.
zunächst der Link zum FAZ-Artikel, der kein Geld kostet:
http://www.faz.net/s/Rub.... - Total-Kastration von überführten Pädoverbrechern? Zumindest überlegenswert! - @ Kimikaze: 1) der Terminus "Pädophile" ist ein ganz übler Euphemismus, denn diesen Typen geht es nicht um Liebe zu Kindern (sonst würden sie ihnen nicht diese grausamen, oft das ganze Leben ruinierenden Vergewaltigungen zumuten), sondern um ganz egoistische und egomane Triebbefriedigung AUF KOSTEN der Kinder! Sprechen sie bitte von Pädoverbrechern! 2) Unwahrheit>Lüge>Statistik! Gerade in diesem Bereich dürfte die Dunkelziffer gigantisch sein, so dass alle offiziellen Zahlen nur Makulatur sind. 3) ihre Ausführung von "emotionale Zuneigung zu Kindern" ist eine Verklärung des Sachverhaltes. Den Allerwenigsten geht es wirklich darum - das ist nur vorgeschoben. Bitte unterlassen sie solche pauschalisierende Verharmlosung!
Hallo Logos und vielen Dank für den Link. Der ist leider viel zu lang (deshalb funktioniert er nicht). Daher hier noch einmal die Kurz.URL:
FAZ Artikel - immer wider die Versuchung Ich wünsche noch ein frohes Weihnachtsfest.
mal ganz ehrlich, der einzigste der hier ansatzweise "realistisch und frei von populismus" etwas geschrieben hat, ist kimikaze.
was nützt die möglichkeit einer diskusion wenn der populismus über gesunden menschenverstand regiert. es ist phsychologisch bewiesen, dass phädophilie eine derzeit unheilbare psychosomatische erkrankung ist. unheilbar, bedeutet aber nicht, dass sie nicht kontrolierbar ist. therapien sind nicht dazu da, menschen von phädophilie zu befreien, sondern dazu da, ihnen einen weg zu zeigen, mit dieser erkrankung umzugehen. es soll ziel sein, phädophile menschen davor zu bewahren, sich strafbar zu machen. Denn phädophil zu sein, bedeutet nicht, dass man ein straftäter ist, sondern es bedeutet, dass man sich kindern und jüngeren jugendlichen gegenüber hingezogen fühlt. dies stellt nach deutschen gesetzbuch, keine straftat da, und ist smot auch nicht verechtenswert. lediglich die ausartung zum strafrechtlichen vergehen, ist in deutschland verboten. therapien für phädophilie sind ebenfalls genauso sinnvoll, wie therapien für zoophilie. beide arten der sexuellen orientierung sind in der grundstruktur keine strafbare handlung. nur die ausführung gegen den selbstbestimmungswert ist strafrechtlich erwähnenswert. grundsätzlich muss ich sagen, dass die gesamte carechild seite hier, ein extremes problem mit sachlicher darstellung und diskusion hat. vielmehr handelt es sich hier um eine populistisch anmutende internetseite, die es sich zum ziel gemacht hat, menschen in plattformen zu drücken und jegliche form von gegendarstellung als " pervers krankhaft " abzustempeln. hier werden sogar renomierte professoren als "phädophil" bezeichnet, weil sie sich, anders als carechild, einsetzen für die gleichbehandlung und therapie für benachteiligte personen. gut, das wars was ich dazu sagen wollte. Sie muessen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben. Bitte registrieren, wenn Sie noch kein Konto haben.
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Die sexuelle Ausrichtung eines Menschen ist eine inherente Manifestation und damit weder "heilbar" noch "therapierbar". Das gilz für hetero-, homo- und auch pädosexualität.