| Bundestrojaner aufgeflogen - Schäuble in Panik |
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| Mittwoch, 01. August 2007 | |
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(CareBlog) - Der Bundestrojaner wurde von Antivirenherstellern enttarnt. Ein Programm bietet (natürlich nur für Leute, die nichts zu verbergen haben) eine komfortable Funktion um die Online-Durchsuchung durch das Stasitool gleich zu genehmigen. Doch Vorsicht, wer erlaubt verliert das Recht auf Widerspruch.
Der Bundestrojaner ist nicht länger geheim. Der als W32/BUNDESGNOM.Schauble.007 erkannte Schnüffelparasit wurde von einem aufmerksamen Internetnutzer mit dem Pseudonym Stefan2904 entdeckt. Andere Hersteller verwenden leicht abgewandelte Bezeichnungen wie "W32/STASI.ungeeignet.1207"
Eins der getesteten Antivirenprogramme bietet sogar an, die Online.Durchsuchung offiziell zu genehmigen. (Siehe Screenshot ) Dabei wird auch die voraussichtliche Zeitdauer für das erschnüffeln sensibler Daten berechnet. Intelligente Programme haben diese natürlich bereits im Cache zur schnelleren Auslieferung. Hier ist Vorsicht angesagt. Ein unbedachter Klick auf "Onlinedurchsuchung zulassen" kann rechtliche Konsequenzen haben. Wenn die Schnüffelauswerter ihre Daten ans Finanzamt weiterreichen und die Onlinebankingsoftware dieser kleinen netten Privatbank in Österreich gefunden wird, können Sie nachträglich nicht mehr gegen die Durchsuchung vorgehen (Sie haben sie schliesslich genehmigt) Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen stammende, anonyme Berichte internationaler Grosshackerbanden besagen, dass der Quellcode für den Bundestrojaner bereits entwendet wurde und nun im grossen Stil auch für die Industriespionage eingesetzt wird. Die innovative, neue, unkomplizierte Idee einen Trojaner zum ausspähen von Daten einzusetzen wird damit also auch immer mehr von kriminellen Hackern genutzt, die nun im Besitz des besten Trojanerquellcodes aller Zeiten sind. Bundesinnenminister Schäuble ist deswegen schon in Pank geraten und vermutet, dass ihm jemand absichtlich Steine in den Weg legen will. Das Bundeskriminalamt dementiert diese Vorgänge, das Bundesinnenministerium weiss von gar nichts, die bayerische Justizministerin hat erst gar keiner gefragt und der Vatikan hat sein Entsetzen darüber zum Ausdruck gebracht, das nun die höchstväterliche, interne und streng geheime VatikanOrdinatsBistums-Statistik über sexuellen Kindesmissbrauch in der Kirche ans Licht der Öffentlichkeit kommen könnte. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Vermutlich wird man den Vatikan damit schlicht erpressen. Wehe uns allen, der Bundestrojaner ist los - sofern ihn niemand vehindert. Vielen Dank für´s lesen. :-) Dies alles war natürlich nur reine Satire und ist frei erfunden (Alles erfunden! Ehrlich! Können Sie mir glauben! Ganz in Echt! Kennen Sie eigentlich Orwell? Der Staat würde Sie nie ausspionieren! Niemals! Nein!). Ich verspreche auch, nicht mehr weiter über die Schäubleschen Stasi-Allüren zu lästern. Zu diesem Thema bei Google suchen: Trackback(0)
Kommentare
(6)
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es sollte sich jemand den trojana zu nutze machen um den staat aus zu speonieren. damit sie mal sehen wie das ist, keine geheimnisse mehr zu haben.
Entgegen dieses Satire-Beitrags sind manche Hacker tatsächlich weiter. Gerade bin ich durch Zufall auf eine Seite im Netz gestoßen, auf der die verwendeten Techniken des Bundestrojaners perfekt beschrieben sind. Sie bereiten sich auf den großen Fang vor. Aber lest selbst: http://bundesfalle.de - Wir fangen den Bundestrojaner!
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